True Affairs

Hier bloggt FleishmanHillard in Deutschland über PR, Marketing, Public Affairs und Digitale Kommunikation

IoT, KI und Robotik auf wenigen Quadratzentimetern – ein Ausblick in die Matrix?

| Keine Kommentare

Eine Halle mehr, neuer Ausstellerrekord und über 30.000 Fachbesucher aus aller Welt: Die embedded world machte in diesem Jahr ihrem Namen als internationale Weltleitmesse für Embedded-Systeme mal wieder alle Ehre. Bereits zum 15. Mal jährte sich die Messe. Diese Beständigkeit und die stetig wachsenden Aussteller- und Besucherzahlen zeigen deutlich, dass Embedded-Systeme immer wichtiger werden. Denn egal, ob Waschmaschine oder autonomes Fahrzeug – nichts läuft mehr ohne Chips und Prozessoren. Das wissen auch unsere Kunden Fujitsu und NVIDIA. Sie haben ihre sieben Embedded-Sachen zusammengepackt und sich auf den Weg nach Nürnberg gemacht. Und wir haben sie dabei begleitet.

Von grünen Robotern und unsichtbaren Chauffeuren

Die Themen der embedded world? Ganz klar: Internet of Things (IoT), Künstliche Intelligenz (KI), Robotik und Sicherheit – schließlich sind es gerade die Embedded-Systeme, die schon im Kreditkartenformat für große technologische Fortschritte in diesen Bereichen sorgen.

NVIDIA ebnet mit seiner neuesten KI-Plattform Jetson TX-2 beispielsweise den Weg für leistungsstarke Roboter in intelligenten Fabriken, kommerziellen Drohnen und intelligenten Kameras für Smart Cities. Wie die kreditkartengroße Plattform funktioniert und wie NVIDIA autonome Fahrzeuge auf die Straße bringt, haben die Embedded-Experten interessierten Besuchern in spannenden Vorträgen am Stand erklärt. Und das waren eine Menge:

Die Mainboards von Fujitsu wiederum sind das Herz in der Steuerung großer Produktionsroboter und sorgen dafür, dass Produktionsprozesse reibungslos laufen. Das Besondere an diesen Mainboards ist, dass sie komplett im Fujitsu Werk in Augsburg entwickelt, produziert und sogar dort zertifiziert werden: „IT Made in Germany“ at its best.

Und das ganze wird gepaart mit einem minimalen Energieaufwand und hoher Sicherheit – denn effizient und geschützt müssen die Systeme sein. Bei diesem Anblick nimmt das Techie-Herz einen ungesunden Rhythmus an.

Heute autonome Fahrzeuge, morgen Matrix?

Vielen Menschen bereiten Themen wie Künstliche Intelligenz und Robotik aber auch Unbehagen. Ist das Bild der bevorstehenden Matrix, in der wir Menschen uns gegen von uns selbst erschaffenen Maschinen mit künstlicher Intelligenz behaupten müssen, also gar nicht in so weiter Ferne?

Doch, das ist es – auch wenn die Entwicklungen auf diesen Gebieten rasant voranschreiten. Darin waren sich auch die Teilnehmer der Podiumsdiskussion zum Thema „Embedded Vision – The Next Big Thing?“ einig. Sie machten deutlich, dass intelligente Bildverarbeitungs- und andere Sensortechnologien bisher nur in Nischen-Gebieten eingesetzt werden und das Know-how damit nur bei einem kleinen Personenkreis liegt. Das werde sich zwar bald ändern und das Wissen würde auf immer mehr Gebieten Einsatz finden. Aber sie sind sich der potenziellen Gefahr durchaus bewusst und warnen, dass immer der Mensch die Oberhand über diese Entwicklungen behalten muss und neue, intelligente Systeme mit umfassenden Sicherheitsfeatures ausgestattet werden müssen, um sie vor unbefugtem Zugriff zu schützen.

Wäre Morpheus auf der embedded world gewesen, er wäre stolz auf uns.

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.